
konzept
Kinder sind keine "kleinen Erwachsenen"
Sie benötigen ganz andere Behandlungsmethoden als erwachsene Patienten.
Zwar ist es heute völlig normal, mit seinem Kind zu einem Kinderarzt zu gehen, dies ist jedoch im Bereich der Zahnmedizin noch längst keine Selbstverständlichkeit.
Dabei werden bereits im Milchgebiss die Weichen für ein gesundes bleibendes Gebiss gestellt.
Unsere Praxis ist vom kindgerechten Wartebereich bis zu modernen Medien zur Ablenkung der kleinen Patienten ganz auf Ihr Kind eingestellt.
Und das unsere Behandlungsmethoden schonend und einfühlsam sind, versteht sich von selbst.
So kann Ihr Kind ein Leben lang eine positive Einstellung zur zahnärztlichen Behandlung entwickeln.
Denn eigentlich "zählen wir nur Zähne"!

uz-untersuchung
Die UZ - Untersuchungen finden zwischen dem 6. Lebensmonat und dem 6. Geburtstag statt.
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Z1: 6.–9. Lebensmonat
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Z2: 10.–20. Lebensmonat
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Z3: 21.–33. Lebensmonat
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Z4: 34.–48. Lebensmonat
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Z5: 49.–60. Lebensmonat
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Z6: 61.–72. Lebensmonat
Ab dem ersten Zahn – meist mit etwa sechs Monaten – darf Ihr Kind uns ganz entspannt kennenlernen.
Beim ersten Besuch passiert noch gar nicht viel:
Wir schauen, zählen Zähne und schaffen Vertrauen. So wird der Zahnarzt von Anfang an etwas ganz Normales – und Ängste entstehen im besten Fall erst gar nicht.
Nehmen Sie die zahnärztlichen Früherkennungsuntersuchungen genauso selbstverständlich wahr wie die U-Untersuchungen beim Kinderarzt.
Bringen Sie dafür einfach das U-Heft zu jedem Termin mit und lassen Sie die Untersuchung eintragen.
So behalten Sie den Überblick – und legen früh die beste Basis für gesunde Kinderzähne.

ip-untersuchungen
Ab dem 6. Lebensjahr starten die sogenannten IP-Untersuchungen – die Individualprophylaxe für Kinder und Jugendliche.
Dabei schauen wir regelmäßig, wie gut die Zähne gepflegt sind und wo sich Beläge verstecken. (anfärben)
Wir zeigen Ihrem Kind ganz praktisch, wie Zähneputzen noch besser funktioniert und worauf es bei Zahnseide oder Zwischenraumpflege ankommt. Bringen Sie deshalb bei jedem dieser Besuche die (elektrische) Zahnbürste Ihres Kindes mit!
Ab dem 3. Lebensjahr darf Ihr Kind morgens gerne schon selbst putzen.
Abends übernehmen die Eltern das Zähneputzen – bis zum Ende der Grundschule.
Erst dann sind die meisten Kinder motorisch so weit, dass sie ihre Zähne morgens und abends zuverlässig selbst reinigen können.
Auch das Kariesrisiko wird immer wieder neu eingeschätzt und
die Zähne werden zusätzlich fluoridiert und die bleibenden Backenzähne versiegelt.
Die IP-Untersuchungen begleiten Ihr Kind in der Regel vom 6. bis zum 18. Lebensjahr – damit gute Zahnpflege Schritt für Schritt zur Routine wird.
mit jedem Alter ändern sich die Themen: vom Kleinkind bis zur Pubertät:
kleine zähne werden groß

kleinkind
Bei der Kleinkinduntersuchung lernt Ihr Kind uns ganz entspannt kennen.
Wir prüfen, ob Zähne und Kiefer sich altersgerecht entwickeln und erkennen mögliche Probleme frühzeitig.
Dazu gibt es praktische Tipps zu Zahnpflege, Ernährung, Schnuller und Fläschchen. Kurz, spielerisch und ohne Druck – damit Vertrauen von Anfang an wächst.
Denn eigentlich "zählen wir nur Zähne"!
Sie werden sehen, Ihr Kind wird sich auf diese Termine freuen!
Vertrauen Sie uns!
Damit Ihr Kind nie weiß, was ein Bohrer eigentlich ist!
.. und als Tip: bringen Sie ein Kuscheltier mit, dann kann man auch spielerisch beim Kuscheltier "die Zähne zählen"

schulkind
Ihr Kind kommt in die Schule...
Die ersten Milchzähne fallen aus. Und was noch wichtiger ist:
Die ersten bleibenden Backenzähne brechen durch - oft unbemerkt.
Lassen Sie ab jetzt auch regelmäßig kontrollieren, ob neu durchgebrochene Backenzähne versiegelt werden müssen.
FAUSTREGEL:
So lange Ihr Kind noch nicht alleine Fingernägel schneiden kann,
so lange kann es auch nicht alleine Zähne putzen!
Diese motorische Fähigkeit ist bei Kindern normalerweise erst mit dem Ende der Grundschule erreicht.
Bitte putzen Sie Ihrem Kind abends die Zähne - und lassen Sie es gerne morgens alleine putzen, damit es diese Fähigkeit auch lernt.
Am besten und einfachsten mit einer elektrischen Zahnbürste!

pubertät
Diese Phase hat es in sich – für Jugendliche genauso wie für Eltern.
Die Kariesgefahr ist jetzt besonders hoch, während Zähneputzen und Mundhygiene verständlicherweise nicht immer ganz oben auf der Prioritätenliste stehen.
Gerade jetzt werden aber wichtige Gewohnheiten geprägt, die die Mundgesundheit ein Leben lang begleiten. Deshalb bekommt die Prophylaxe in dieser Zeit einen besonders hohen Stellenwert.
Auch andere Themen können jetzt aktuell werden: Weisheitszähne, die kontrolliert oder entfernt werden müssen, oder kieferorthopädische Behandlungen, die bereits laufen oder spätestens jetzt geplant werden sollten.
Keine Sorge: Wir behalten den Überblick. Was sinnvoll und notwendig ist, besprechen wir gemeinsam mit Ihnen und Ihrem Kind – und wenn Spezialist:innen gefragt sind, kümmern wir uns um die passende Weiterbehandlung.
Und ja: In diesem Alter gibt es definitiv spannendere Dinge als Zähneputzen. Genau deshalb helfen wir ein bisschen nach.
