
wie läuft das genau ab?
Am Anfang steht immer eine genaue Planung.
Gemeinsam mit dem Chirurgen schauen wir uns Ihre individuelle Situation an und bestimmen mithilfe von Röntgenaufnahmen die optimale Position des Implantats.
Der Eingriff selbst erfolgt ambulant und selbstverständlich unter Betäubung – je nach Situation in normaler örtlicher Anästhesie oder, wenn medizinisch sinnvoll, auch in Vollnarkose.
Danach bekommt das Implantat Zeit, in Ruhe einzuheilen.
Je nach Ausgangssituation kann das etwa 3, 6 oder auch 9 Monate dauern. In dieser Zeit haben Sie selbstverständlich übergangsweise ein "Provisorium" - wenn es ästhetisch notwendig ist.
Anschließend folgt die prothetische Versorgung – also der sichtbare neue Zahn, die Brücke oder eine andere passende Lösung.
Was bei Ihnen sinnvoll ist, planen wir individuell und besprechen es in Ruhe mit Ihnen.
"weil fest einfach besser ist"

belastung
Implantate brauchen ein bisschen Zeit – danach sollen sie vor allem eines: halten.
Moderne Implantatoberflächen sorgen heute dafür, dass sie deutlich schneller und zuverlässiger mit dem Kieferknochen verwachsen können. Wie lange die Einheilung dauert, ist trotzdem individuell. Knochenqualität, Mundhygiene und auch Rauchen spielen dabei eine Rolle.
Ist das Implantat erst einmal eingeheilt, fühlt es sich im Alltag erstaunlich selbstverständlich an:
nichts wackelt, nichts verrutscht, nichts fühlt sich fremd an.
Gute Pflege und regelmäßige professionelle Reinigung helfen dabei, dass das möglichst lange so bleibt.
Und die Brotkruste? Darf bleiben.
Denn Zähne sind nicht nur zum Lächeln da – sondern auch zum Essen.

material
In der Zahnmedizin werden Implantate aus Reintitan hergestellt.
Dieser Werkstoff wird vom eigenen Körper nicht als fremd erkannt und wächst deshalb im Knochen problemlos ein.
Titan weist eine hohe Biokompatibilität auf, d.h. es werden keine allergischen oder Fremdkörper Reaktionen ausgelöst.
Das ist auch der Grund, warum es vom Körper so gut vertragen wird.
Weltweit ist kein einziger Allergiefall auf dieses Material bekannt.
Implantate sind heute keine Seltenheit mehr.
Allein in Europa werden jährlich mehr als 400.000 Implantate eingesetzt. Die Haltbarkeit wird auf mehrere Jahre bis Jahrzehnte angesetzt.
Ein Zahl, die für sich selbst spricht.
Implantate brauchen Pflege!
Damit Implantate lange stabil und entzündungsfrei bleiben, ist gute Mundhygiene besonders wichtig. Denn Implantate sind bei der Reinigung etwas anspruchsvoller als natürliche Zähne.
Regelmäßige Prophylaxe hilft, Beläge und Bakterien frühzeitig zu entfernen. Dabei müssen wir besonders schonend arbeiten, damit die empfindliche Implantatoberfläche nicht verkratzt wird. (Sie können sich das so wie bei einer hochwertigen "Teflon-Pfanne vorstellen" )
Eine Möglichkeit ist die photodynamische Therapie (PDT):
Ein lichtaktiver Farbstoff lagert sich an Bakterien an und wird anschließend mit speziellem Licht aktiviert. So können die Keime gezielt reduziert werden.
Schonend, präzise und schmerzfrei.
nachsorge

